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Eine Billion Dollar & BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Lange ist's her, dass dieses Blog den letzten Post gesehen hat, was hauptsächlich meiner beruflichen & privaten Auslastung geschuldet ist. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern. Jetzt möchte ich aber die Chance von ein paar Tagen Urlaub nutzen und an dieser Stelle kurz zwei Bücher vorstellen, die mich in letzter Zeit absolut begeistert haben: Eine Billion Dollar und BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (beides Affiliate-Links).

Eine Billion Dollar

Pünktlich zum Winterurlaub brachte mir Kris mal wieder eine Leseempfehlung, die ich dankend an nahm und hiermit endlich weiter reiche.

Nie war der Stoff von Eine Billion Dollar (affiliate) aktueller als in der heutigen Finanzkrise: Viel Geld, noch mehr Geld, unvorstellbar viel Geld … Eine Billion Dollar. 2001 noch eine unvorstellbare Summe, die heute mindestens einmal die Woche durch die Nachrichten geistert. Doch was tun, wenn einem dieser Batzen von heute auf morgen auf einmal gehört?

Von einer Million träumt jeder. Mit 10 Millionen wüsste man auf jeden Fall genug anzufangen. 100 Millionen, geschenkt! Angekommen bei der Milliarde wird es schon schwieriger: Was würdest Du spontan mit so viel Geld tun? Wie sieht's mit 10 aus? 100? Eintausen Milliarden Dollar? Damit ist der Grundstein von Eschbeins Plot auch schon gelegt:

Der arme Schustersohn John Fontanelli aus New York steht 1995 plötzlich vor genau diesem Problem - er erbt aus heiterem Himmel diese Unsumme und muss nun damit zu recht kommen, plötzlich bei Meilen der Reichste Mann der Welt zu sein. Alleine dieser Story-Baustein sorgt für die skurrilsten Situationen, in denen man sich dauerhaft voll und ganz in John Fontanelli hinein versetzen kann. Doch damit nicht genug: Die mysteriöse Prophezeiung, dass der Erbe den Menschen Ihre verloren Zukunft zurück geben wird, tut ihr übriges für eine backende Story.

Andreas Eschbach schafft es dazu aber auch noch, den Plot hochgeradig mit realen Ereignissen von 1995 zu verweben. Vom Tod von Lady Di bis hin zur Wetterlage am 23. April 1995 in New York vermischt der Autor Fakt und Fiktion so perfekt mit einander, dass das Buch eher die packende Erzählung einer wahren Begebenheit erinnert. Als Sahnehäubchen schafft Eschbach es, viele Regeln der Volkswirtschaft und Ökologie ganz nebenbei für Normalsterbliche zu erklären und wissenschaftliche Zukunftstheorien in den Plot einzubetten.

Kurz gesagt: Lesebefehl!

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Ich hab keine Ahnung, wie genau Kris das anstellt, aber auch vor dem gerade vergangenen Urlaub brachte er mir die passende Leseempfehlung. Danke dafür, ich erwarte dass das ab jetzt immer so läuft!

Auch bei BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (affiliate) handelt es sich um einen Roman, auch wenn beim Lesen mit jeder Seite das komische Gefühl im Bauch wächst, dass der Plot genau so schon morgen hier passieren kann.

Stromausfall in Italien, unangenehm aber auch nicht so ungewöhnlich. Doch relativ schnell stellt sich heraus, dass auch Schweden betroffen ist und letztendlich ganz Europa ohne Strom da steht. Und das nicht nur ein paar Stunden, sondern letztendlich mehr als 10 Tage … Was das bedeutet braucht man sich nicht selbst im Geiste auszumalen, sondern kriegt es so packend serviert, dass Lesepausen sehr schwer fallen.

Wie Amazon es ausdrückt: "Erschreckend realistisch, genau recherchiert, mitreißend erzählt". Denn auch dieses Buch fußt auf haarkleiner Recherche und vermittelt ganz nebenbei wissenschaftliche Erkenntnisse und reale Hintergründe. Wer einmal durch ist, sollte auf keinen Fall den Epilog verpassen, der die ganze Story noch viel gruseliger erscheinen lässt. Denn noch beim Schreiben überholte die Realität Marc Elsberg mehrfach …

Und nochmal: Lesebefehl!

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